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Kropa, der Hammerwerksmarkt

Kropa, die Wiege des slowenischen Schmiedehandwerkes, befindet sich im schmalen Tal unter der Hochebene Jelovica. Mit der wirklich authentischen und einzigartigen Hammerwerksarchitektur, dem Wassergetöse über die Wasserschwellen, dem erhaltenen technischen Erbe und den Geschichten, die hier das Leben der hiesigen Schmiede schrieb, ist der Ort auf jeden Fall einen Besuch wert.
Das heutige Aussehen von Kropa wurde von der jahrhundertelangen Schmiedetradition geprägt. Neben dem Bach Kroparica, der oberhalb der Siedlung quellt, reihen sich an beiden Seiten des Tales alte Hammerwerkshäuser aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert eng aneinander. Die Architektur spricht für sich selbst: große Häuser mit vielen kleinen Fenstern, Portale aus grünem Stein, geschmiedete Dekorationen.

Das Eisenhüttenwesen begann sich hier im 14. Jahrhundert zu entwickeln, im 15. Jahrhundert hatte Kropa schon zwei Hammerwerke. Hier wurde Eisenerz aus Jelovica geschmolzen und in besonderen Schmiedewerkstätten – den Essen – zu Nägeln geprägt. Die Nägel, die jahrhundertelang das Hauptprodukt der hiesigen Schmiede gewesen sind, wurden aus Kropa in die Welt exportiert, meistens über Triest und Venedig. Die jahrhundertlange Tradition begann im 19. Jahrhundert zu erlöschen.

Im 20. Jahrhundert wurde Kropa zum Synonym fürs Kunstschmieden und entwickelte sich zum Zentrum der Schmiedekunst in Slowenien.

Wie Wächter stehen über den Häusern zwei Kirchen: die Kirche des Hl. Leonhard und die Kirche der Mutter Gottes

Am Eingang zum alten Teil der Ortschaft ist ein wunderschön renovierter Teich des unteren Hammerwerks, von dem wir durch die ganze Ortschaft Wasserkanäle mit Schleusen beobachten können. Die Nägel-Schmiedewerkstatt – die Esse Vice – ist eine Museumseinrichtung, der slowenische Ofen im oberen Teil war bis zur Mitte des 15. Jahrhundert tätig und ist die älteste erhaltene Eisen- Schmelzerei in Slowenien.

Aufgrund der erhaltenen Gebäude und dem technischen Erbe wurde Kropa bereits 1953 als erste Ortschaft in Slowenien als Kulturdenkmal geschützt.
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